Baška Voda

Baška Voda [ˈbaːʃka ˈʋɔda] ist eine Ortschaft in der Gespanschaft Split-Dalmatien im Süden Kroatiens an der Adria. Baška Voda zählt etwa 3.000 Einwohner und liegt 9,5 Kilometer nordwestlich von Makarska an der sogenannten Makarska Riviera.

Früher war das Dorf ein Fischer-, Bauern- und Handelsort, heute ist das Dorf ein Touristenort mit Kiefernwäldern und Stränden. Baska Voda wird erstmals 1688 urkundlich auf der Landkarte Coranelli unter Basca erwähnt. Eine frühere Besiedelung ist aufgrund der archäologischen Funde, die bis zur Bronzezeit zurückgehen, mehr als wahrscheinlich. Mit den Namen Bast und Baška-Voda wird von mehreren Wissenschaftlern (W. Tomaschek, K. Patsch, P. Skok, F. Bulić) ein historischer Ort namens Biston verknüpft, ein Ort, der zwischen Salona und Narona lag.

Der Name Baška-Voda stammt wohl ab von Biston, dem mythischen Urvater der trakischen Stämme der Bistonen. Er galt als Sohn des Ares und der Göttin Kalyroja, der Beschützerin des Wassers. Symbole dieser Gottheiten sind in der Umgebung des Ortes zu finden.[1]

Baška Voda hat historische Denkmäler und ein Museum. Die Grabstättendenkmäler tragen die Namen der 13 frühesten Einwohner von Baska Voda, sowie eines Jungen namens Ursin, der während eines Schiffbruchs in der Zeit von 100 bis 150 ums Leben kam.

Die um 1750 begonnene Kirche wurde 1869 umgebaut und dem St. Nikolaus geweiht. Es finden alljährlich ein bis zu 15 Kilometer langer Karfreitagsumzug und Festivitäten am Tag des Heiligen Nikolaus statt.

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